Das Itria-Tal

strahlend weißen Gutshäusern, sind die Straßen von aus Feldsteinen gesetzten Trockenmauern gesäumt

Wenn man von der Masseria Montenapoleone ins Landesinnere fährt, begegnet man strahlend weißen Gutshäusern, sind die Straßen von aus Feldsteinen gesetzten Trockenmauern gesäumt.
Wenn dann endlich die ersten “Trulli” zu entdecken sind, weiß man, nun das Itria-Tal erreicht zu haben.
Die Trulli sind Rundhäuser aus Trockenmauerwerk, die ohne Mörtel gebaut werden und frühgeschichtliche Ursprünge haben, daher wurden sie zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt. Die Hauptstadt der “Trulli” ist ohne Zweifel Alberobello, deren alter Teil nur aus Trulli besteht.

In der Nähe findet man die “weiße Stadt”, Ostuni: eine der schönsten Ortschaften Italiens, mit ihren weiß gekalkten Häusern und einem malerischen Gewirr von hinauf und hinabführenden Gassen und Treppen. Inmitten des Itria-Tals befindet sich auch Cisternino, ein sehr hübsches Dorf und außerdem berühmt für seine Metzgereien.

Hier sollten sie unbedingt die leckeren “bombette” probieren. Abschließend darf auch Locorotondo nicht vergessen werden. Von engen Gassen und Kalkstein-Giebelhäusern geprägt wird die Stadt jeden Sommer zur Bühne des Locus Festival, zu dem viele ausgezeichnete internationale Musiker und natürlich viele Besucher anreisen.

Für einen Abstecher eignet sich auch die Altstadt von Martina Franca, mit ihren Barockkirchen und im Sommer dem Festival della Valle d´Itria, das sich ganz der Opernmusik widmet.